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RENNGEMEINSCHAFT DÜSSELDORF e.V. im AvD
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Saisonstart 2007 bei der Rallye Kempenich
Am 13.03.07 begann für das neuformierte OK-Team Theodor Vockrot und Hans-J.Knoll die Saison 2007. Schon die Vorzeichen zum Auftakt waren nicht die Besten, Theo hatte beim Anhängen des Transportanhängers einen schmerzhaften Unfall: Das Stützrad war nicht ordnungsgemäß befestigt und so knallte der Anhänger auf seinen rechten Fuß, was zur Folge hatte, daß der Mittelzeh gebrochen war!
Was nun? Absagen? Nein, es wurde entschieden, daß der Co fährt. So sollte Hans nach über 20 Jahren als Beifahrer und nur Fronttriebler-Erfahrung auf der Rundstrecke, wieder mal ein Rallyeauto mit Heckantrieb bewegen. Eigentlich guten Mutes ging es daran, einen Aufschrieb zu erstellen. Theo sah die ganze Sache trotz absolutem Neuland zunächst sehr locker, was sich aber schnell änderte, ist doch das Daneben-Sitzen etwas ganz anderes als selbst hinterm Lenkrad zu agieren und so war ihm dann nach einigen Kilometern ziemlich übel und die Prüfungen wurden nur einmal abgefahren.
Das Team Knoll/Vockrot startete mit der Startnummer 123 um 14:20 in die Rallye. WP1 war die Mühlenbachschleife, sehr glatt und eng durch große Laubberge rechts u. links der Fahrbahn. Vom Start ca.1500m R3 L4 R5 L5 !150 L2 4Gang, was nun? Notausgang oder einlenken? O.k., hart zusammenbremsen und rum, passt! Störrisch so ein BMW (lange Lenkung 5,5 Umdrehungen) und erstaunlicherweise ist es Theo nicht übel, na denn auf geht‘s.
So richtig wollte das Auto noch nicht wie ich, also war das Heck oft schneller als der Rest, was zwei Dreher zur Folge hatte, aber nichts desto trotz war die gefahrene Zeit mit 8:02 Min. recht gut (je 10 Sekunden pro Dreher abgezogen wäre die viertschnellste Zeit von 9 Autos in der Klasse rausgesprungen).
Fotos by www. sto-motorsportfotos.de
Die WP2, Theos Angst-WP „Barweiler-Wimbach“, viele enge Bergabkurven: Nach ca. 200m lag schon der erste links im Gehölz, 200 m weiter eine größere Versammlung von Rallyeautos neben der Strasse, über die berüchtigte Spitzkehre hinunter in die Senke, jetzt 350m im vierten Gang anbremsen, schalten, einlenken für rechts 2+: Alles richtig gemacht und dann schiebt der BMW wie eine Dampfwalze über die Vorderräder. Was tun? Gas geben, auf die Bergschräge fahren (Katapulteffekt) und einen Überschlag riskieren oder Lenkung auf und in den Anker? Habe mich für Variante 2 entschieden, der Einschlag war trotzdem noch ziemlich hart, das Auto muss jetzt erstmal auf die Richtbank.
Das war’s dann leider mit meinem Comeback, schade, es fing gerade an Spaß zu machen !
Bis bald, H.-J.Knoll OK-motorsport-TEAM in der RGD
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OK-Team startet in die Saison 2007 |